Über ein Jahrhundert

Ein Einblick in die lange Unternehmensgeschichte zeigt die stetige Weiterentwicklung und Innovation.

1897

Schreinermeister Heinrich Ernst III. gründet mit seiner Frau Elisabeth in der Bahnhofstraße 30 in Niedernhausen eine Schreinerei mit Bestattungen.

1943

Nach 46 Jahren übergibt Heinrich das Geschäft an seinen Sohn Eduard und Frau Karoline Ernst.

1954

Die Räumlichkeiten werden ausgebaut, Schaufenster kommen hinzu, um neben der Schreinerei und dem Bestattungsinstitut auch einen Möbelhandel zu betreiben.

1956

Um die Überführungen von Verstorbenen nicht mehr mit dem Pferdefuhrwerk durchführen zu müssen, wird ein Bestattungsfahrzeug angeschafft – ein Umbau des damaligen Opel Kapitän.

1981

Nach dem Tod von Eduard Ernst 1980 teilen die Söhne Berthold und Werner das Unternehmen auf. Die Schreinerei und der Möbelhandel werden von Berthold Ernst, seiner Frau Heidrun und Sohn Alexander in der Bahnhofstraße 30 weitergeführt. Die Durchführung von Bestattungen übernehmen Werner und Gaby Ernst - zunächst noch im Gründerhaus.

1982

Nach dem Neubau des Hauses in der Fritz-Gontermann-Straße 8 in Niedernhausen ziehen Werner und Gaby Ernst sowie Tochter Sabrina Ernst mit dem Bestattungsinstitut ein.

1998

Das Unternehmen wird durch den Einbau eines Klimaraumes zur Aufbewahrung von Verstorbenen, einem Raum zur hygienischen Versorgung und der Einrichtung eines Abschiedsraumes modernisiert.

1999

Eine Filiale in der Schulze-Delitzsch-Straße 18 in Idstein am Löherplatz kommt hinzu.

2003

Nach der Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel arbeitet Tochter Sabrina Ernst im Unternehmen als Geschäftsführerin mit. Eine GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) entsteht. Ein Jahr später absolviert sie die Ausbildung zur „Fachgeprüften Bestatterin“. Die Berechtigung zur Führung des Markenzeichens „Bestatter vom Handwerk geprüft“ wird erteilt.

2005

Weitere Fortbildungsmaßnahmen von Sabrina Ernst führen zum Abschluss als Bestattermeisterin („funeral master“). Die Handwerkskammer Unterfranken beruft Sabrina Ernst als Prüferin der Bestattungsfachkräfte. In den kommenden Jahren folgen weitere Berufungen, auch von der Handwerskammer Düsseldorf, in den Prüfungsausschuss der Geprüften Bestatter und Bestattermeister.

2007

Eine weitere Filiale Auf der Langwies 1b in Hünstetten-Wallbach wird gegründet. Sabrina Ernst wird in den Vorstand des Landesverbandes der Bestatter Hessen e.V. gewählt, welchen sie aktiv bis 2015 unterstützt.

2008

Das Unternehmen erhält die ISO-Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001. Die Sicherung des Qualitätsstandards wird durch regelmäßige Kontrollen des TÜV Rheinland sichergestellt.

2010

Sabrina Ernst wird Juniorensprecherin der Bestatter Hessen e.V. und vertritt die Interessen der jüngeren Generation auch auf Bundesebene.

2013/2014

Durch eine Nachprüfung nach Meisterverordnung für das Bestattungsgewerbe vor der Handwerkskammer Unterfranken wird Frau Sabrina Ernst der Meisterbrief verliehen.

Dem Zeitgeist folgend entsteht in den Räumlichkeiten des Bestattungsinstituts in Niedernhausen ein „Raum des Gedenkens & Erinnerns“ für Trauerfeiern im kleinen Kreis.

Auf der Homepage wurde ein Gedenkportal, das zum gemeinsamen Austausch über den verstorbenen Menschen einlädt, eingerichtet.

2016/2017

Mit dem Gesprächskreis „Lichtblick“ wurde eine Plattform für den gemeinsamen Austausch zwischen Trauernden geschaffen. Eine regelmäßig stattfindende Vortragsreihe sowie weiterführende Modernisierungen sind für die nahe Zukunft in Planung.

2018

Sabrina Frank wird zur Fachexpertin und Co-Auidtoren des Bundesverbandes Deutscher Bestatter ernannt, um mit dem TÜV Rheinland Markenzeichenbetriebe zu zertifizieren.

 Es kann nicht immer so bleiben, hier unter dem wechselnden Mond, es blüht die Zeit und verwelket, was mit uns die Erde bewohnt. 

— August von Kotzebue